24.03.2009 Jugendraumbetrieb in Asterode
Nachdem die Stadtverordneten in ihrer Sitzung vom 12.02.2009 die Benutzungs- und Hausordnung für die Jugendräume in den Stadtteilen beschlossen haben, kann nun auch der Jugendraum in Asterode -unter bestimmten Voraussetzungen- wieder geöffnet werden. Nach dem Willen der Stadt Neukirchen muss für die Verwaltung des Jugenraumes zunächst ein Jugendraumausschuss und ein Jugenraumvorstand gebildet werden.
Die Vorstellung der Benutzungs- und Hausordnung sowie die Bildung der beiden Gremien wollen wir zusammen mit den Jugendlichen, den Eltern, der Jugendarbeiterin Frau Daniela Vogt und dem Ortsbeirat in einer gemeinsamen Sitzung am 24.03.2009 um 19:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Asterode auf den Weg bringen.
Der Ortsbeirat bittet um Unterstützung und ruft zur Teilnahme an der Versammlung am 24.03.2009 auf.
Unser Ort - weltberümt!
Hier sehen Sie den Text der Schadensmeldung, der mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Internet die Runde machte und allerorts gerne als Beispiel für eine humorvolle Korrespondenz mit einer Versicherung genannt wird:
Sehr geehrte Damen und Herren
Sie fordern eine Begründung, wie es dazu kam, dass mein Zaun von einem Sturm zerstört worden ist. Nach anfänglicher Ratlosigkeit, was man da wohl schreiben soll, ich dennoch gezwungen bin zu antworten, um meine Pflichten als Versicherungsnehmerin nachzukommen, trage ich nun ordnungsgemäß vor:
„Die Sonne wärmt die Luft weltweit unterschiedlich. Wo sie senkrecht auf die Erde trifft (am Äquator), wärmt sie stärker als da, wo sie schräg auftrifft (Nord-und Südpol). Und über Land wärmt sie stärker als über dem Meer. Aufgewärmte Luft dehnt sich aus, der Luftdruck wird an die-sen Stellen höher (man nennt das „Hochs“). An kühleren Stellen bleibt der Luftdruck niedrig („Tiefs“). Die Luft versucht, diese Druckunter-schiede wieder auszugleichen: Sie strömt von Gebieten mit hohem Luftdruck in Gebiete mit niedrigem Luftdruck – je größer die Druckun-terschiede sind, umso schneller. Bewegt sich die Luft mit 6 km/h, nennt man das Wind. Ab 75 km/h nennt man diese Bewegung Sturm, ab 118 km/h Orkan. So schnell ist die Luft aber nur bei extremen Druckunterschieden.
Ein solcher Druckunterschied lag am Schadenstag über Deutschland vor. Zur Unglückszeit passierte schnelle Luft den Großraum Hessen, wobei sie auch durch Asterode und an meinem Haus vorbeikam. Da mein Haus der schnellen Luft im Wege stand, sollte es weggepustet werden. Das jedoch ließ mein treuer Zaun nicht zu. Um das Haus zu schützen, hat sich mein armer Zaun mit aller Kraft gegen die schnelle Luft gestemmt. Es gelang ihm zunächst, sich und das Haus erfolgreich zu verteidigen, so das die schnelle Luft gezwungen war, den Weg durch das Nachbarhaus zu nehmen. Als das große Dach des Nachbarhauses in einem Stück vorbeigeflogen kam, was nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, muß mein Zaun erschrocken oder zu-mindest kurz abgelenkt gewesen sein. Die schnelle Luft hat ihre Chan-ce sofort genutzt und meinen treuen Zaun heimtückisch niederge-drückt. Der Held brach zusammen und starb noch am Boden liegend vor dem Haus, welches er jedoch immerhin erfolgreich beschützt hatte.“
Das ist meiner Ansicht nach der Vorgang, so wie er sich real zugetra-gen hat. Es könnte jedoch auch weniger dramatisch gewesen sein und der Fall ist als ganz gewöhnlicher Sturmschaden zu behandeln, dem nichts hinzuzufügen ist, außer das an dem Tag in Asterode – wie über-all Deutschland – Sturm war. Sollte weiterer Vortrag notwendig sein, Zeugenaussagen begehrt oder Ihrer Ansich nach eine Obduktion des Zaunes erforderlich sein, stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
24.01.2009 Kleiner Baby-Boom in Asterode
Mit dieser Meldung hob die HNA am 24.01.2009 die Geburtenrate in Asterode im Jahr 2008 lobend hervor. Bei insgesamt 62 Geburten in Neukirchen fiel den Redakteuren der Anstieg der Geburten in Asterode von einer im Jahr 2007 auf acht in 2008 ins Auge. Dies sei ein "wahrer Baby-Boom", der dem Stadtteil acht "neue Asteröder" beschert, so die Zeitung weiter.
Eine erfreuliche Nachricht angesichts von allenthalben festzustellendem Geburtenrückgang und Land-Flucht.
Da bleibt nur, den asteröder Mitbürgern symbolisch über die Web-Seite zuzurufen:"Fein gemacht und weiter so!" (Hoffentlich findet sich noch der/die ein oder andere Nachahmer.)
Die vollständige Meldung der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen ist hier zu sehen: Link
13.11.2008 Gäste aus Litauen
Am 13.11.2008 hatte der Gesangverein Asterode die Litauischen Folkloregruppen Ratilelis und Upoksnis zu Gast.
Die Begegnung war durch den Asteröder Sänger Herbert Specht zustande gekommen, der aus Neunkirchen-Mohlscheid im Bergischen Land nach Asterode gezogen ist. Sein ehemaliger Heimatort hat eine Partnerschaft zur Stadt Kaunas in Litauen, die durch gegenseitige Besuche am Leben erhalten wird.
Die Folkloregruppen waren eine Woche in Neunkirchen-Mohlscheid zu Gast und auf dem Weg in die Heimat. Da der neue Wohnort von Herbert Specht auf dem Wege liegt, machten die jungen Leute aus dem baltischen Staat einen Tag Rast in Asterode um ihren Bekannten zu besuchen. Es waren 17 Jungen und Mädchen mit Begleitpersonen, die den Aufenthalt in Asterode nutzten, um ein Konzert zu geben. Da die Kirche in Asterode z. Z. umgebaut wird und nicht zu benutzen ist, wurde das Konzert in der Nikolaikirche in Neukirchen gegeben.
Es standen 12 Musik- und Liedvorträge auf dem Programm, die für deutsche Begriffe ungewohnt und auf eine besondere Art einprägsam und schön waren. Neben reinen Gesangsdarbietungen wurde auch auf Instrumenten, die Zithern und Flöten gleichen, gespielt. Etwa 200 Besucher genossen die Darbietungen, die in der Landestracht vorgebracht wurden, mit viel Applaus.
Eingerahmt wurde die Vorstellung vom Gesangverein Asterode, der am Anfang und am Ende jeweils 3 Lieder aus seinem reichhaltigen Repertoire sang.
Das gemeinsame Lied „Kein schöner Land“ wurde von beiden Chören in Litauisch und Deutsch zum Abschluss gesungen.Im Anschluss ging es im Dorfgemeinschaftshaus in Asterode weiter. Die Folkloregruppen zeigten Tänze aus ihrer Heimat und sangen dazu Lieder. Obwohl die Sprachbarrieren sehr hoch waren, verstand man sich allein durch Tanz und Gesang. Die Beteiligung des Dorfes war hoch, es war niemand, dem es nicht gefallen hätte.Nach einer Übernachtung bei Gastfamilien fuhren die jungen Leute am 14.11. weiter in ihre Heimat.
25.10.2008 Pflanzaktion auf dem Friedhof
Um die im Frühjahr begonnenen Arbeiten zur Wiederherstellung der Ökologie und Grünordnung auf dem kirchlichen Friedhof fertig zu stellen hatten die Friedhofskommission und der Kirchenvorstand zu einem Arbeitseinsatz aufgerufen.
Insgesamt 21 Helferinnen und Helfer waren dem Aufruf gefolgt und erledigten die noch ausstehenden Pflege- und Pflanzarbeiten. Das milde und sonnige Herbstwetter trug dazu bei, dass alle mit Begeisterung und Einsatz bei der Sache waren. Unter der abermals wertvollen Anleitung von Thomas Guntermann wurde gejätet, geharkt und gepflanzt. Dankenswerterweise hatten viele Asteröder Pflanzen gespendet. Zusammen mit den gekauften Pflanzen konnten so die vom Wildwuchs befreiten Flächen gestaltet werden. Geldspenden und die unentgeltiliche Bereitstellung eines Traktors mit Wagen rundeten die gelungene Aktion ab. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Pflänzchen, wenn sie zu Pflanzen herangewachsen sein werden, dem Friedhof ein schönes Ambiente geben werden. Allen sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
  
22.06.2008 Sturmschäden am Tanzplatz
Deutliche Spuren hinterließ das Unwetter vom 22.06.2008 an den ca. 120 Jahre alten Linden am historischen Tanzplatz. Mehrere der prächtigen Bäume wurden in den Baumkronen so stark beschädigt, dass eine Spezialfirma umfangreiche Rückschnitte der beschädigten Äste vornehmen musste. So sieht denn auch der Tanzplatz zur Zeit arg kahl aus, und die Asteröder müssen auf den vertrauten Anblick des schönen grünen Blätterdaches einstweilen verzichten. Es bleibt zu hoffen, dass die Bäume bald wieder austreiben.
Dank des schnellen Einsatzes der freiwilligen Feuerwehr und des Ortsvorstehers konnte noch in der Sturmnacht die vielbefahrene Bundesstraße im Bereich der Tanzplatzkurve von herabgefallenen Ästen befreit werden.
 
vorher - nachher
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