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öffentliche Maßnahmen:
Baumschnitt am Tanzplatz
Mit dem Pflegeschnitt der historischen Linden am Tanzplatz fanden die öffentlichen Maßnahmen der Dorferneuerung in Asterode im November 2011 ihren Abschluss.
Die Maßnahme war notwendig geworden, nachdem ein Unwetter am 22.06.2008 deutliche Spuren an den ca. 120 Jahre alten Linden hinterlassen hatte. Mehrere der prächtigen Bäume wurden in den Baumkronen so stark beschädigt, dass eine Spezialfirma umfangreiche Rückschnitte der beschädigten Äste vornehmen musste. So sieht denn auch der Tanzplatz zur Zeit arg kahl aus, und die Asteröder müssen auf den vertrauten Anblick des schönen grünen Blätterdaches einstweilen verzichten. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Bäume rsch wieder regenerieren.
Zur Erinnerung sind nebenan nochmal die Bilder vor und nach dem Unwetter zu sehen.
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Ein neuer Gehweg an der Bushaltestelle (Herbst 2010- Frühjahr 2011)
Immer wieder kommt es in der Tanzplatzkurve zu gefährlichen Begegnungen von Lastkraftwagen. Es mussten bereits Unfälle aufgenommen werden. Der Arbeitskreis entschied sich daher vor einiger Zeit, die Wegnahme des im inneren Bereich der Kurve befindlichen Gehwegs anzuregen, um dadurch die Verbreiterung der Straße durch eine Schleppspur zu erreichen.
Als Ersatz wurde in der Straße an der Bushaltestelle ein neuer Gehweg angelegt.
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Fussweg von der Straße "Am Gänseborn" zu dem "Akazienweg" (Herbst 2010- Frühjahr 2011)
Um die Sicherheit der Fussgänger zu gewährleisten wurde von der Straße "Am Gänseborn" zu dem "Akazienweg" ein Fussweg angelegt, über den man die Bushaltestelle und nahezu alle Bereiche des Ortes erreichen kann, ohne die Bundesstraße in der gefährlichen Kurve am Gänseborn überqueren zu müssen. Der Weg ist ein lebendes Beispiel für das geflügelte Wort: "Ein Weg entsteht, indem man ihn geht!" Der bislang an dieser Stelle befindliche Trampelpfad hatte sich nämlich durch jahrzehntelange Nutzung gebildet, was davon zeugt, das diese fussläufige Verbindung von den Bürgern benötigt wurde.
Der Arbeitskreis hofft, dass der solide ausgebaute, mit Straßenbeleuchtunge ausgestattete Weg noch lange und häufig genutz wird.
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Umgestaltung des Dorfplatzes an der Kirche II. Bauabschnitt (
14.06.2009 – 13.11.2009)
Im Zuge des Zweiten Abschnitts dieser Baumaßnahme wurde das weitere Umfeld des Dorfplatzes an der Kirche und eines Teilbereiches der Dorfstraße im Sinne der gestalterischen Vorstellungen des Arbeitskreises Dorferneuerung umgestaltet. Die Bau- und Grüngestaltung dieses Bauabschnittes trägt der Nähe zur Kirche im alten Ortskern Rechnung und untermalt die dörfliche Identität.
So wurde der westliche Bereich des Platzes zwischen der Kirche und den angren-zenden Wohnhäusern gepflastert. Erneuert wurde die alte von dort zur Bundesstra-ße führende Steintreppe. Auf der gegenüberliegenden Seite sollen Pflanzbuchten zu einer Verkehrsberuhigung in der Dorfstraße beitragen. Zu diesem Zweck wurde zu-dem der Einmündungsbereich auf die Bundesstraße neugestaltet. Durch eine Pflas-terung und Einengung des Einmündungsbereichs soll die Dorfstraße künftig für allzu sportlich fahrende Abkürzer ihre Attraktivität verlieren. Hierzu dienen auch insgesamt vier im Bereich der Einmündung zur Bundesstraße und in der Dorfstraße angelegte Pflanzbuchten, die im Sommer reichlich Grün in den Ortskern bringen. Der Dorfplatz an der Kirche hat so an Attraktivität gewonnen, soll vermehrt zu einem Aufenthaltsbe-reich für Fußgänger werden und bei schönem Wetter zum Verweilen einladen.
Mit den Pflanzarbeiten von drei Kugelahornbäumen und Bodendeckerrosen, die von den Mitgliedern des Arbeitskreises ein weiteres Mal in Eigenleistung erledigt wurden, konnte diese Maßnahme am 07.11.2009 zum Abschluss gebracht werden. Die Ein-weihung dieses Bauabschnittes soll zusammen mit der Fertigstellung der Kirchenre-novierung im Jahr 2010 erfolgen. Ortsvorsteher Erhard Süsser richtet an alle Helfe-rinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön.
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Eröffnung der Dorfbücherei im Dorfgemeinschaftshaus am 20.12.2009
In einer der ersten Sitzungen des Arbeitskreises Dorferneuerung wurde die Idee geboren. Viele wussten zu berichten, dass in den heimischen Bücherregalen viele gelesene Bücher stehen, für die keine rechte Verwendung mehr zu finden ist. Warum soll man diese nicht den Mitbürgern kostenlos zur Verfügung stellen und zu diesem Zweck in einem Raum des Dorfgemeinschaftshauses eine kleine Bücherei einrichten?! Das Projekt, das zwar keines der Dorferneuerung war, wurde nie aus den Augen verloren. Nun fand sich endlich die Gelegenheit zur Realisierung.
Nachdem aus einer Geldspende des Ortsbeirates und aus Sachspenden aus dem Kreis der Bürger die nötigen Regale und Einrichtungsgegenstände beschafft werden konnten, war es am 20.12.2009 soweit: Die Dorfbücherei konnte im Beisein zahlreicher Gäste, -unter ihnen auch unser Bürgermeister Clemens Olbrich und eine Vertreterin der Presse-, eröffnet werden. Trotz eines starken Schneetreibens hatten ca 80 Gäste den Weg zum DGH gefunden. In entspannter, vorweihnachtlicher Atmosphäre gab es Gelgenheit, in dem ansehnlichen Bestand der jungen Bibliothek zu stöbern. Anschließend war Zeit für Gespräche bei Kaffee und Kuchen (Hierzu wurde kurzerhand der Jugendraum zweckentfremdet). Die Verantwortlichen für den Büchereibetrieb, Anita Stroh und Renate Süsser, schätzen den aktuellen Bestand auf ca 900 Bücher. Sie wussten zu berichten, das Kisten voller Bücher nicht nur aus Asterode direkt, sondern auch von Außerhalb gebracht wurden. Herr Bürgermeister Olbrich fand lobende Worte für das ehrenamtliche Engagement der Asteröder und den Gemeinsinn, der sich abermals in der Verwirklichung dieses Projekts zeigt. Ein besonderer Dank gebührt Anita Stroh, Renate Süsser und deren Team für die Einrichtung der Bücherei, die tolle Dekoration und die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen.
Diese Maßnahme wurde gänzlich aus eingener Initiative des Arbeitskreises und ohne Inanspruchnahme finanzieller Mittel aus dem Budget der Dorferneuerung entwickelt und verwirklicht.
Die "Bibliothekarinnen" und der Arbeitskreis freuen sich auf eine lange und eifrige Nutzung der Bücherei durch die Mitbürgern/innen und hoffen, dass hier nicht nur Bücher ausgeliehen werden, sondern auch Zeit zum Stöbern und zum Gespräch gefunden wird.
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Umgestaltung des Dorfplatzes an der Kirche I. Bauabschnitt (29.05.2007 – 23.04.2008)
In der Zeit vom 29.05.2007 bis zum 23.04.2008 wurde das in der Prioritätenliste der Dorferneuerung an zweiter Stelle angesiedelte Projekt „Umgestaltung des Dorfplatzes an der Kirche (Kirchplatz)“ realisiert. Hier musste zunächst der Kirchenrenovierung der Vortritt eingeräumt werden. Da an der Grundmauer und dem Dachstuhl der Kirche umfangreiche bauliche Sanierungen notwendig waren, die den Einsatz schwerer Fahrzeuge erfoderten, sollte die Herstellung des Platzes erst nach Abschluss der Arbeiten beginnen.
Mit dem Projekt sollte der im Ortskern gelegene Platz aufgewertet werden, um so die Menschen zum Verweilen einzuladen. Zudem sollte die Kirche ein ansprechendes, den dort zu begehenden Anlässen angemessenes Umfeld erhalten. Hierzu war beabsichtigt, den Platz zu entsiegeln und mit Pflaster zu belegen. Zudem sollten Verweil- und Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die Anpflanzung von Bäumen und das Anlegen von Grünflächen sollten die Attraktivität des Platzes abrunden. Da für die Umgestaltung des Platzes erhebliche Kosten veranschlagt waren, musste die Maßnahme aufgeteilt werden, weshalb sie in die Bauabschnitte I und II eingeteilt worden war.
Nach dem Beginn der notwendigen Tiefbauarbeiten im Herbst 2007 gingen die aufwändigen Pflasterarbeiten im Winter 2007 Dank einer sehr milden Witterung erfreulich schnell voran. Hier wurde jedoch die Bitte des Arbeitskreises, zum Zweck der Kosteneinsparungen günstigeres Pflaster zu verwenden nicht gehört, stattdessen entschied man sich auf Vorschlag des ausführenden Planungsbüros für die teurere Variante. Weitere Mehrkosten entstanden durch die notwendige Entsorgung des abgetragenen Asphalts (auch hier hatte man zuvor geäußerte Befürchtungen des Arbeitskreises nicht gewürdigt). So waren letztendlich die Bürger, die die Maßnahmen der Dorferneuerung bislang bereits aktiv unterstützt hatten, abermals zum ehrenamtlichen Einsatz gezwungen, um durch nicht unerhebliche Eigenleistung bei der Gestaltung des Platzes (Bepflanzung) die Sache noch zu retten.
In zwei Arbeitseinsätzen am 23. und 24.04.2008 wurden die Grünflächen am Dorfplatz von freiwilligen Helfern unter der fachkundigen Anleitung von Thomas Guntermann bepflanzt. Neben drei Ahornbäumen wurden Bodendecker gepflanzt. Erstmals im Ort fand Unkrautschutzfolie Verwendung, die mit einer Schicht aus Zierkies bedeckt wurde. Der Arbeitskreis verspricht sich dadurch erheblich weniger Pflegeaufwand für die Grünflächen. Obwohl die Arbeitseinsätze ursprünglich nicht vorgesehen waren, gelang es Dank der guten Stimmung und dem eifrigen Einsatz der Mitglieder des Arbeitskreises, die Maßnahme zu einem guten Ende zu bringen. Schließlich galt es, die schon zu Anfang der Dorferneuerung im Dorfentwicklungskonzept beschriebenen Erwartungen an den Dorfplatz trotz der Knappheit der Mittel doch noch zu verwirklichen.
Der I. Bauabschnitt brachte somit für den Dorfplatz die erwünschte Entsiegelung. Eine Sitz- und Verweilgelegenheit, die schon rege genutzt wird, und die mit den Jahren immer grüner werdenden Pflanzbeete.
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Dorfgemeinschaftshaus - Um- und Ausbau mit Funktionsverbesserung
Der Um- und Ausbau des Dorfgemeinschaftshauses in Asterode stellt den ersten großen Bauabschnitt im Rahmen der Dorferneuerung Asterode dar. Er konnte Nach über zweijähriger Planung und rund einjähriger Bauphase mit der Einweihungsfeier am 05.11.2006 abgeschlossen werden.
Im Zuge der Baumaßnahme erhielt das Dorfgemeinschaftshaus neue zweckmäßige Räume; die bestehenden wurden saniert bzw. modernisiert , so dass eine deutliche Funktionsverbesserung erzielt werden konnte. Eine elektrisch ausfahrbare Leinwand (in Eigenleistung montiert) trägt nun dem neusten Stand der Vortragstechnik Rechnung. Durch einen Anbau konnte eine neue Küche eingerichtet werden. Sie bildet mit dem Vorbereitungsraum und einem neu geschaffenen Kühlraum den Vorbereitungs- und Ausgabebereich für Speisen und Getränke. Im Kellerbereich des Anbaus stehen zwei neue Jugendräume mit einer Teeküche und einer Toilettenanlage für die Jugendlichen zur Verfügung. Daneben wurden im Anbau wie auch im bestehenden Gebäude Lagerräume für die Vereine und das Zubehör des Dorfgemeinschaftshauses geschaffen. Auch eine schon lange gewünschte Behindertentoilette konnte konnte im Zuge dieser Maßnahme realisiert werden. Der neue geschaffene Treppenaufgang mit überdachtem Podest und dem beheizten Windfang runden das Bild ab.
Im Außenbereich wurde der Hof des Dorfgemeinschaftshaus neu gepflastert und für den Verkehr mit Kraftfahrzeugen gesperrt. Er soll künftig als Spielhof für die Kinder bzw. als Erholungsbereich dienen. Bei geeignetem Wetter können Aktivitäten im Freien stattfinden und die Kinder des Kindergartens „Die kleinen Strolche“, der ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht ist, hier ihren Bewegungsdrang ausleben. Eine Rampe erleichtert gehbehinderten Menschen den Zugang zum Gebäude.
Als Ersatz für die hier entfallenen Parkplätze wurden zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrgerätehaus ausreichend Parkplätze geschaffen. Selbstverständlich wurde dazu Ökopflaster verwendet, das in Eigenleistung verlegt wurde.
Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von 87 Asteröder Bürgerinnen und Bürgern, die insgesamt 2000 Arbeitsstunden leisteten, konnte der ursprünglich veranschlagte Kostenrahmen von 295.000 € deutlich unterschritten und auf weniger als 265.000 € gesenkt werden. Allein acht Mauerdurchbrüche mit zum teil schwerem Gerät waren nötig, um den Anbau an das bestehende Dorfgemeinschaftshaus anzuschließen. Daneben wurde in Eigenleistung das Dach gedeckt, Fliesen gelegt, Zwischenwände eingezogen und Wände gestrichen. Den Ausbau des Kühlraums übernahm – bis auf die Putzarbeiten- der Gesangverein Asterode. Drei Mitglieder waren mit der Fertigstellung beschäftigt.
So zeigten sich auch die zur Einweihung am 05.11.2006 geladen Gäste erfreut über die gelungene Dorferneuerungsmaßnahme. Wiederholt wurde das ehrenamtliche Engagement der Asteröder lobend erwähnt. Erfreut zeigten sich die Vertreter der Stadt Neukirchen und des Schwalm-Eder-Kreises insbesondere über die Tatsache, dass die veranschlagten Gesamtkosten nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden konnten.
Das erste Projekt der Dorferneuerung Asterode trägt die deutliche Handschrift des Arbeitskreises Dorferneuerung.
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Private Maßnahmen:
Bereits im Jahr 2004 erhielt dieses ehemalige Ernhaus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein neues Dach. Bei dem Haus handelt es sich um ein zweizoniges Fachwerkgebäude mit halber Mannverstrebung an den Eckständern. Geschichtliche und künstlerische Bedeutung als Haus in klarem, regelmäßigen Fachwerkgefüge. Vielleicht wird es bald wieder bewohnt. nach oben |
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Im historischen Ortskern befindet sich dieses erfreulicherweise von einer jungen Familie bewohnte Fachwerkhaus. Unter Mithilfe der Förderung durch die Dorferneuerung konnte das Dach neu eingedeckt und das Dachgeschoss ausgebaut werden. Eine sehr schön verschindelte Giebelseite rundet das Bild ab. nach oben |
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Hier erhielt ein ortsbildprägendes Bauernhaus eine stilechte neue Haustür nach oben |
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Ein weiterer ehemaliger Bauernhof im Ortskern wurde mit einer neuen Fassadenverkleidung versehen und die ursprüngliche Farbgebung des Fachwerks wurde wieder hergestellt. nach oben
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